ELIZABETH  THALLAUER

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Der „Botania“-Mod für das beliebte Spiel Minecraft führt magische Blumen ein, die zu sogenannten „Power Flowers“ arrangiert werden können. Diese Arrangements erzeugen riesige Mengen einer besonderen magischen Energie, die alles im Spiel antreibt – vom Betrieb von Werkzeugen über das Erledigen von Aufgaben bis hin zur alchemistischen Herstellung von Terrasteel.

Die Ausstellung „Power Flower“ ergänzt historische Sehenswürdigkeiten in der Stadt Fürth durch Augmented-Reality-Skulpturen, die durch ihre Gegenüberstellung mit der physischen Welt eine eigene Kraft entfalten und zum Nachdenken über Identität, Gleichberechtigung und Ökologie anregen.


Die Augmented-Reality-Skulpturen in Power Flower verändern, erweitern und treten in einen Dialog mit den sie umgebenden Wahrzeichen und stellen dabei häufig deren Beständigkeit und Monumentalität infrage. Die Werke verzichten darauf, historische Errungenschaften zu würdigen, und treten stattdessen in einen aktiven Dialog über Themen, die heute im Zentrum unseres Lebens stehen.


BLUMENKRANZ befindet sich im Botanischen Schulgarten im Fürther Stadtpark.

Er wurde Anfang des 20. Jahrhunderts angelegt und als Freiluftklassenzimmer konzipiert, in dem Schüler und Bürger der Stadt die regionale Flora sowie exotische Bäume studieren konnten.


Jahr für Jahr verändert die Menschheit die Gestalt und das Leben auf unserem Planeten. Durch den Klimawandel, die Landwirtschaft und die zunehmende Landnutzung verlieren wir einen erheblichen Teil unserer kulturellen und biologischen Vielfalt. Viele Pflanzenarten verlieren ihre natürlichen Lebensräume, sterben aus oder werden lediglich in Samenbanken bewahrt.


BLUMENKRANZ der Künstlerin Elizabeth Thallauer ist eine Hommage an Pflanzen, die in Deutschland nicht mehr vorkommen. Einige von ihnen standen in engem Zusammenhang mit der Leinenproduktion und verschwanden im Zuge der Umgestaltung landwirtschaftlicher Flächen. Es handelt sich um kleine Pflanzen, die einzigartige evolutionäre Anpassungen entwickelt hatten und einen wichtigen Beitrag zum ökologischen Gleichgewicht sowie zur Artenvielfalt leisteten.

BLUMENKRANZ erinnert uns an das, was verloren gegangen ist, und macht unseren zerstörerischen Einfluss auf die Welt um uns herum spürbar.

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Jahr für Jahr verändert menschliches Handeln die Lebenssysteme unseres Planeten. Klimawandel, intensive Landwirtschaft und die zunehmende Nutzung von Landflächen tragen zum Verlust kultureller und biologischer Vielfalt bei. Heute gilt etwa ein Drittel der Ackerwildkrautflora als gefährdet.


Die Segetalflora, auch als Ackerwildkrautflora bekannt, umfasst Wildpflanzenarten, die gemeinsam mit Kulturpflanzen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen wachsen. In Deutschland sind etwa 150 Arten bekannt. Viele von ihnen gelangten mit der frühen Ausbreitung der Landwirtschaft aus dem Mittelmeerraum in unsere Regionen und wurden zu festen Bestandteilen bewirtschafteter Landschaften. Ihr Überleben ist an bestimmte Formen der Landnutzung gebunden, während moderne Anbaumethoden – darunter intensive Düngung, Herbizideinsatz und stark gereinigtes Saatgut – zu einem deutlichen Rückgang ihrer Bestände geführt haben.


Arten wie Kornrade (Agrostemma githago), Acker-Kleinling (Anagallis minima) und Sommer-Adonisröschen (Adonis aestivalis) haben große Teile ihrer Lebensräume verloren und kommen heute nur noch in begrenzten Beständen vor oder werden durch die Erhaltung in Samenbanken bewahrt.


Elizabeth Thallauers Blumenkranz ist eine Hommage an Pflanzenarten, die in Deutschland verschwunden bzw. stark gefährdet sind. Einige dieser Pflanzen standen in engem Zusammenhang mit dem Flachsanbau und gingen mit der Umgestaltung traditioneller landwirtschaftlicher Systeme verloren. Dazu gehören spezialisierte Begleitarten des Flachses wie Flachsseide (Epilinum) und Kleine Leinnelke (Silene linicola).


Ein Blumenkranz trägt eine symbolische Bedeutung von Kontinuität und Erneuerung. Da der Kreis keinen Anfang und kein Ende besitzt, steht seine Form traditionell für Unendlichkeit, Hoffnung und den Kreislauf des Lebens.


Aus ökologischer Sicht sind Ackerwildkräuter wichtige Bestandteile landwirtschaftlicher Ökosysteme; aus wirtschaftlicher Perspektive wurden sie häufig als unerwünschte Pflanzen betrachtet. Ihr Rückgang spiegelt tiefgreifende Veränderungen in der Landwirtschaft und den Verlust einer gemeinsam geprägten Kulturlandschaft wider.

Städtische Schulgarten, Stadtpark Fürth

Otto-Seeling-Promenade 30, 90762 Fürth

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In einer Zeit, in der Technologie, Kunst und Architektur zunehmend ineinandergreifen, präsentiert die neue Bespielung der Kinetik Wall „City Codes: Imaging Urban Futures through AI and Motion“ eine künstlerische Auseinandersetzung mit möglichen urbanen Zukünften.

Analoge Zeichnungen wurden mit digitalen Methoden übersetzt und in Bewegung überführt. Das visuelle Experiment von Elizabeth Thallauer, Alexandru Ciocea und Karla Köhler basiert auf einem komplexen Prozess aus Software-Experimenten, teilweise unterstützt durch Künstliche Intelligenz.


Ab 31.07.2026,

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City Codes: Imaging Urban Futures through AI and Motion